Stärkende Kooperation zwischen Jugend Aktiv e.V. Biberach und der Mobilen Kindersozialarbeit vom Kinderschutzbund

Seit April 2025 wird die sozialarbeiterische Landschaft Biberach durch die Mobile Kindersozialarbeit, den „Kischufant“ bereichert. Die Mobile Kindersozialarbeit läuft seit April 2025 als spendenfinanziertes Pilotprojekt für zunächst drei Jahre. Ziel ist es, die Lebenssituation von Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren in und um Biberach zu verbessern – durch Streetwork, Einzelfallhilfe, Gruppenangebote und Gemeinwesenarbeit. Die Arbeit der neuen Kolleginnen Anna Mösle und Ida Schoßer bietet vielfältige Anknüpfungspunkte an die bereits etablierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen von Jugend Aktiv e.V., vor allem in den offenen und niederschwelligen Angeboten der Schulsozialarbeit und in den Bereichen Abenteuerspielplatz, Spielmobil und den Ferienbetreuungen.

Mitten im Schulalltag: Mobile Kindersozialarbeit zu Besuch bei den Schulsozialarbeitenden von JugendAktiv e.V.

Im Frühjahr 2026 hat eine Kooperation zwischen den Schulsozialarbeiter*innen unter der Trägerschaft von Jugend Aktiv e.V. im Stadtkreis Biberach und der mobilen Kindersozialarbeit des Kinderschutzbundes gestartet.

Jugendaktiv - Biberach an der Riss | Kooperation Kinderschutzbund und Jugend AktivEiner der wichtigsten Bestandteile in dieser Arbeit ist die Beziehungsarbeit zu den Kids, welche sich auch nicht immer einfach gestaltet… Umso wertvoller ist die Schule als Ort, um Kinder niederschwellig zu erreichen. Erste Kontakte in den Pausen erleichtern den Zugang zu späteren Freizeitangeboten, Einzelfallhilfen oder beim Streetwork ins Gespräch zu kommen.
Die beiden Kolleginnen der Mobilen Kindersozialarbeit besuchen die Schulsozialarbeitenden der Mali-Schule, Dollinger-Realschule, Birkendorf- und Sprachheilschule, Pflugschule, Mittelberg-, Braith- und Gaisentalgrundschule sowie das PG und gestalteten dort Pausenangebote. Das Spektrum reichte von Slackline über Ball- und Spielangebote bis hin zu Riesenseifenblasen: niederschwellig und offen für alle.

Ein herzliches Dankeschön des Kinderschutzbundes an alle Schulsozialarbeitenden als wichtige Türöffner. Auch die Schulsozialarbeit ist auf niederschwellige und beziehungsvolle Kooperationen angewiesen, weshalb diese Kooperation für die Jugendsozialarbeit an den Schulen der Stadt Biberach und dem Kinderschutzbund ein wirkungsvolles Miteinander darstellen.

Offene Kinder- und Jugendarbeit meets Mobile Kindersozialarbeit

Die Potentiale einer Zusammenarbeit wurden bereits früh besprochen und teilweise auch direkt umgesetzt. So besuchte eine Gruppe von Kindern aus dem Treff des „Kischufanten“ bereits 2025 den Abenteuerspielplatz „Biberburg“ und lies sich das Angebot von Michael Höschele, dem Leiter des Platzes, zeigen.Jugendaktiv - Biberach an der Riss | Kooperation Kinderschutzbund und Jugend Aktiv

Mit andauernder Beziehungsarbeit wurden weitere Bedarfe der Kinder und deren Familien festgestellt, sodass für die Betreuungsangebote von Jugend Aktiv unter Leitung von Stephan Eger im Jahr 2026 Kinder angemeldet wurden. In den Osterferien war dies noch über Notfallplätze möglich, ab den Gigelräubern zu Pfingsten auch über reguläre Teilnahmeplätze. Hervorzuheben ist dabei die gute Zusammenarbeit und was die Finanzierung der Teilnahme betrifft. Die Vermittlung einer Kostenübernahme wurde durch die Kindersozialarbeit ermöglicht.

Auch das Angebot des Spielmobils wird durch diese Zusammenarbeit bereichert. Einerseits, da der „Kischufant“ bei einigen Einsätzen mit einem eigenen Angebot mit dabei ist, dies wird zum Beispiel auch im Rahmen der Schützenspiele auf dem Gigelberg zum Biberacher Schützenfest der Fall sein. Andererseits auch, da in Zukunft ein Junge über den „Kischufanten“ als Mitarbeiter im Spielmobil tätig sein wird.

Nicht zuletzt findet eine Zusammenarbeit, vor allem im Eventbereich, auch mit dem Team des Jugendhauses 9teen, um die Leitung IsabelSchulz statt. Beim Fußballturnier „Jugendhaus meets Friends“, welches von Michael Seifried organisiert wurde, war im Grundschulturnier ein Team „Kischufant“ der Mobilen Kindersozialarbeit und Tina Tordai und Christine Blaas als Vertretung der Schulsozialarbeit mit dabei.

Insgesamt zeigt diese Verzahnung der Anbieter, dass durch eine offene Kommunikation und gute Zusammenarbeit für die betreffenden Kinder und ihre Familien mehr ermöglicht werden kann. Jugend Aktiv e.V. freut sich auch in Zukunft auf diese Kooperation und auf weitere spannende gemeinsame Angebote!

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